StartVaticanPapst Leo XIV. würdigt 5000 freiwillige Helfer des „Jubiläums der Hoffnung“

Papst Leo XIV. würdigt 5000 freiwillige Helfer des „Jubiläums der Hoffnung“

Vier Tage nach der Schließung der Heiligen Pforte im Petersdom hat Papst Leo XIV. eine positive Bilanz des Heiligen Jahres 2025 gezogen. In einer feierlichen Audienz dankte er den beteiligten Institutionen, Sicherheitskräften und Tausenden freiwilligen Helfern für ihren Einsatz, der mehr als 30 Millionen Pilgern den Weg nach Rom ermöglichte, und bezeichnete das „Jubiläum der Hoffnung“ als kraftvolles Zeichen des Guten in einer zerrissenen Welt.

Dank an Helfer und Institutionen

Papst Leo XIV. stellte in seiner Ansprache die Dimensionen des Heiligen Jahres heraus: Mehr als 30 Millionen Menschen seien im Laufe des vergangenen Jahres zu den Gräbern der Apostel gepilgert. Rom habe sich dabei, so der Papst, als „einladendes Haus“ und „offene Gemeinschaft“ erwiesen. In Anwesenheit der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni dankte er bei einer Feierstunde in der vatikanischen Audienzhalle am Samstag sowohl den haupt- als auch den ehrenamtlichen Helfern. Ohne den Einsatz der zahlreichen Verantwortlichen und Unterstützer aus dem Vatikan, Italien und vielen weiteren Ländern wäre ein solches Pilgeraufkommen nicht zu bewältigen gewesen, betonte Leo XIV.

Die Helfer hätten auf vielfältige Weise Unterstützung geleistet – häufig im Hintergrund, aber stets engagiert und mit großer Verantwortung, sagte der Papst unter dem Applaus der überwiegend aus Italien angereisten Anwesenden. Sie seien „lebendige Zeichen der Hoffnung, die nicht enttäuscht“.

An der Begegnung nahmen neben Tausenden freiwilligen Helfern, viele von ihnen in ihren grünen Umhängen, auch Vertreter zahlreicher staatlicher und zivilgesellschaftlicher Institutionen teil. Dazu gehörten unter anderem Polizei, Armee, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rotes Kreuz, Malteser sowie Behindertenverbände und weitere Organisationen.

Jugend, Hoffnung und Auftrag für die Zukunft

Einen besonderen Akzent setzte Papst Leo XIV. in seiner Ansprache mit dem Blick auf die junge Generation. Er erinnerte an die spürbare Begeisterung der Jugendlichen, die während der Jubiläumsfeiern in großer Zahl in Rom präsent waren, und unterstrich die gemeinsame Verantwortung für ihre Zukunft – und damit für die Zukunft der Welt. Zugleich rief der Papst dazu auf, jungen Menschen verlässliche und glaubwürdige Vorbilder an die Seite zu stellen. Als solche nannte er die im September heiliggesprochenen Carlo Acutis und Piergiorgio Frassati, deren „klare und lebendige Augen“ den Verantwortlichen Orientierung für weise Entscheidungen geben sollten.

In Anlehnung an seinen Vorgänger Papst Franziskus und dessen Verkündigungsbulle Spes non confundit betonte Leo XIV., die während des Heiligen Jahres gewachsene Hoffnung müsse nun weitergetragen werden.

Mit dem offiziellen Ende des Jubiläums dürften auch die Anstrengungen nicht enden; vielmehr gelte es, die in den vergangenen Monaten gesäten „Samen des Guten“ weiter zu pflegen und zum Wachsen zu bringen. Zum Abschluss der Begegnung überreichte der Papst allen Anwesenden das sogenannte Jubiläumskreuz – eine Miniatur des Kreuzes mit dem glorreichen Christus, das die Pilger durch das Heilige Jahr begleitet hatte. Es solle als bleibendes Zeichen einer „einzigartigen Erfahrung der Zusammenarbeit“ zwischen Kirche und Staat in Erinnerung bleiben.

VERWANDTE ARTIKEL

1 Kommentar

  1. Danke an alle Helfer, ich glaube das diese Zeit sowohl für den Vatikan als auch für alle Sicherheitskräfte nicht einfach war.

    Die Sicherheit muss vorallem bei großen Menschenmengen gesichert sein und das Bedarf einer großen Herausforderung und viel Disziplin.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisment -

Beliebteste

GodMag

Kostenfrei
Ansehen