StartWirtschaft & PolitikDeutschland zahlt an Abtreibungsorganisation – IPPF erhält 63 Millionen Euro

Deutschland zahlt an Abtreibungsorganisation – IPPF erhält 63 Millionen Euro

Zwischen 2022 und 2025 überwies das Bundesentwicklungsministerium rund 63 Millionen Euro an die International Planned Parenthood Federation (IPPF), die weltweit größte Abtreibungsorganisation. Damit zeigt sich ein offensichtlicher Widerspruch zur offiziellen Aussage der Bundesregierung: Auf eine Anfrage der AfD hatte sie zuvor erklärt, keine Maßnahmen im Ausland zu fördern, die ein „Recht auf Abtreibung“ unterstützen. Die Zahlen aus der Bundestagsdrucksache 21/3319 zeichnen jedoch ein anderes Bild.

Millionen aus dem Bundeshaushalt fließen an Abtreibungsorganisation

Trotz der wiederholten Beteuerungen der Bundesregierung, keine Organisationen zu fördern, die das „Recht auf Abtreibung“ unterstützen, flossen zwischen 2022 und 2025 rund 63 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt an die International Planned Parenthood Federation (IPPF). Auf eine schriftliche Anfrage der AfD hatte die Regierung kurz vor Weihnachten erklärt: „Die Bundesregierung hat im Sinne der Fragestellung keine Maßnahmen im Ausland gefördert, die sich für ein Recht auf Abtreibung einsetzen.“

Doch die Frage war nicht der einzige Punkt in der großen Anfrage. Die AfD wollte zugleich von der Bundesregierung wissen: „In welcher Höhe erhielt die International Planned Parenthood Federation (IPPF) Zuwendungen aus dem Bundeshaushalt seit dem Jahr 2022?“

Die Antwort findet sich in der Bundestagsdrucksache 21/3319 und zeichnet ein anderes Bild. Zwischen 2022 und 2025 überwies das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) insgesamt rund 63 Millionen Euro an die IPPF, die weltweit größte Abtreibungsorganisation. Die jährlichen Beiträge lagen bei 17 Millionen Euro im Jahr 2022, jeweils 15,5 Millionen Euro in den Jahren 2023 und 2024 sowie 15 Millionen Euro für 2025.

Die Bundesregierung betont also einerseits, keine Organisationen zu fördern, die ein „Recht auf Abtreibung“ unterstützen, finanziert jedoch gleichzeitig die IPPF, die Abtreibungen weltweit als Menschenrecht propagiert und durchführt. Verantwortlich ist das Bundesentwicklungsministerium unter der Leitung von Reem Alabali-Radovan (SPD). Die Ministerin hatte sich im vergangenen Jahr gemeinsam mit ihrer Partei für die Legalisierung von Abtreibungen in Deutschland eingesetzt – ein Vorstoß, der am Widerstand von Union, AfD und Teilen der FDP scheiterte.

Wer ist die IPPF – und welche Ziele verfolgt die weltgrößte Abtreibungsorganisation?

1952 gründete die amerikanische Krankenschwester und Geburtenkontroll-Aktivistin Margaret Sanger die International Planned Parenthood Federation (IPPF). Kontrovers bleibt dabei die historische Verbindung zu Sangers Eugenik-Ideologie. Sie verfolgte das Ziel, die Zahl „ungeeigneter“ Menschen – darunter Geisteskranke, Arme oder moralisch „unzulängliche“ Personen – zu reduzieren. Während viele Eugeniker auf Zwangssterilisation setzten, propagierte Sanger zunächst Verhütungsmittel.

Heute ist die IPPF mit rund 150 Mitgliedsverbänden in sechs Regionen weltweit aktiv. Deutschland gehört zum European Network (IPPF EN). Laut ihrem Strategiepapier verfolgt die Organisation bis 2028 vier zentrale Ziele. Unter dem neutral klingenden Begriff der „personenzentrierten Gesundheitsversorgung“ verbirgt sich faktisch die Förderung von Abtreibung und der Zugang zu Verhütungsmitteln. Der aktuelle Jahresbericht der IPPF dokumentiert, dass ihre Mitgliedsorganisationen allein im Jahr 2024 weltweit 6,48 Millionen Abtreibungen durchführten und 192.644 Notfallverhütungs-Tabletten, die sogenannte „Pille danach“, ausgaben.

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2 Kommentare

  1. Das Thema ist einfach sehr umstritten.
    Ich glaube man sollte sich in der Gesellschaft kaum noch darüber unterhalten.
    Es ist immer gefährlich weil solche Themen extrem zu Streitigkeiten führen können.

    Ich selbst habe eine sehr strikte Meinung was das Thema Abtreibung angeht und finde es auch nicht gut wenn zu gewissen Organisationen Geld fließt. Respektiere aber die Meinung anderer, denn wie gesagt bei diesem Thema kann man sich glaube ich nie einig werden.

  2. Wie man so etwas unterstützen kann werde ich nie verstehen. Ich finde Abtreibung ist das schlimmste was man einem Menschen antun kann. Auch wenn der Mensch das noch nicht mitbekommt, ist es schlichtweg einfach Mord.

    Gewiss gibt es Situationen wo man eventuell etwas mehr nachsicht zeigen könnte, aber ich empfinde es dennoch als nicht Akzeptabel sein Kind abzutreiben.

    Allerdings kann man sich darüber sehr streiten.

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