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„Bis ans Ende der Welt bei seinem Volk“ – Papst Leo XIV. sendet Hoffnung zum Welttag der Kranken

In einem persönlich anmutenden Schreiben zum Welttag der Kranken ermutigte Papst Leo XIV. Kranke und Leidende weltweit, ihr Leiden im Vertrauen auf Gottes Nähe und als Gebet für den Frieden in der Welt zu verstehen. Zugleich bekräftigt der Papst die bleibende Gegenwart Christi, der „bis zum Ende der Welt“ bei seinem Volk ist. Für die zentrale Feier am 11. Februar in Peru ernannte er Kardinal Michael Czerny zum Sondergesandten, der den Kranken Trost und Ermutigung spenden soll.

Persönliche Papstbotschaft zum Welttag der Kranken

In einem am Samstag veröffentlichten persönlichen Schreiben hat Papst Leo XIV. Kardinal Michael Czerny zu seinem Sondergesandten für den 34. Welttag der Kranken ernannt. Die zentralen Feierlichkeiten am 11. Februar finden in der peruanischen Diözese Chiclayo statt. In dem auf Latein verfassten Brief, gerichtet an den Präfekten des Dikasteriums für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen menschlichen Entwicklung, erinnert Leo XIV. an entscheidende Stationen seiner eigenen Biografie. Vor zwölf Jahren wurde er in der Kathedrale von Chiclayo zum Bischof geweiht und erzählt von seiner persönlichen Beziehung zu Peru und der Diözese Chiclayo. Entsprechend persönlich ist der Ton des Schreibens. Mit „aller Zuneigung des Herzens und des Geistes“ ruft der Papst das „geliebte Land Peru“ in Erinnerung. Zugleich bringt Leo XIV. seine „unaufhörliche Sorge“ um das peruanische Volk zum Ausdruck und verweist auf seine besondere Verehrung der Gottesmutter in dieser Region.

In „besonderer Gebetsgemeinschaft mit der über die ganze Welt verbreiteten Kirche“ ruft der Pontifex Kranke und Leidende dazu auf, ihre Lasten „durch Maria dem barmherzigen Gott für den Frieden in dieser Welt aufzuopfern“. Zugleich verweist Leo XIV. auf die Kontinuität zum Pontifikat seines Vorgängers: Die Entscheidung, den diesjährigen Welttag der Kranken in Peru zu begehen, gehe auf den ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus zurück, der damit die mütterliche Nähe der Jungfrau Maria zu Kranken und Leidenden hervorheben wollte. Diese Linie bestätigte Leo XIV. ausdrücklich und erinnerte daran, dass er selbst im Heiligtum von Chiclayo wiederholt im Gebet um Gottes Beistand gebeten habe.

Botschaft der Hoffnung für Kranke und Helfer

Vom 9. bis 11. Februar stehen in der Diözese Chiclayo zentrale kirchliche Feierlichkeiten auf dem Programm. Höhepunkt ist die Messe im Heiligtum Nuestra Señora de la Paz (Unsere Liebe Frau vom Frieden). Dabei betont der Papst, dass Christus sein Volk „in allen Umständen, alle Tage bis zum Ende der Welt“ begleiten werde.

Unter Verweis auf die „Bekenntnisse“ des heiligen Augustinus erinnert Papst Leo XIV. daran, dass das menschliche Herz nur in Gott Ruhe finde. Diese Botschaft der Hoffnung soll Kardinal Michael Czerny als Sondergesandter persönlich nach Peru tragen. Neben den Kranken blickt Leo XIV. zudem auch auf Pflegekräfte, Ärzte und Angehörige. Er ruft sie auf, Zeugnis von Glaube, Hoffnung und Liebe abzulegen, einander Lasten abzunehmen und so das Gesetz Christi durch menschliche Nähe und Nächstenliebe zu erfüllen.

An Kardinal Czerny gewandt betont Papst Leo XIV., dass er ihn als Sondergesandten ausgewählt habe, um den Nachfolger Petri zu vertreten und die Gläubigen mit der Weisheit des Evangeliums zu begleiten. Czerny soll den Kranken am Gedenktag Unserer Lieben Frau von Lourdes Trost und Ermutigung bringen.

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