Wirtschaft & Politik

Demokratieoffensive: BDKJ startet „Wahlkampf“-Kampagne

„Junge Menschen sind es, die mit den Konsequenzen politischer Entscheidungen am längsten leben müssen“, erklärt die Bundesvorsitzende des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ), Lena Bloemacher. Dennoch sind es genau diejenigen,

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Andreas Nachbar
3 min Lesezeit
Demokratieoffensive: BDKJ startet „Wahlkampf“-Kampagne
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„Junge Menschen sind es, die mit den Konsequenzen politischer Entscheidungen am längsten leben müssen“, erklärt die Bundesvorsitzende des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ), Lena Bloemacher. Dennoch sind es genau diejenigen, deren Stimmen nicht gehört und deren Anliegen nicht ernst genommen werden. Junge Menschen bringen sich in vielen Bereichen der Gesellschaft ein, werden in politischen und gesellschaftlichen Debatten oftmals übersehen. „Das muss sich ändern – und zwar nicht irgendwann, sondern jetzt!“, heißt es auf der Internetseite des BDKJ. Deshalb ruft der BDKJ in der Kampagne „Generation jetzt!“ zu einer kinder- und jugendgerechten Demokratie auf. Jeder, egal wie alt oder welcher Herkunft, ist herzlich eingeladen, Teil dieser Kampagne und Demokratieoffensive zu werden.

Demokratieoffensive für die Stimme der Jugend

„Jetzt ist die Zeit, unsere Zukunft zu gestalten!“, betonen die Initiatoren der Demokratieoffensive. So verfolgt die Kampagne das Ziel, den Anliegen von jungen Menschen im bevorstehenden Wahlkampf eine größere Bedeutung beizumessen. Deshalb werden Kinder und Jugendliche der „Generation jetzt!“ mit dem Start der Kampagne selbst zu „Wahlkämpferinnen und Wahlkämpfern“, betont Bloemacher. Zwar werben sie nicht für eine Partei oder Politiker, aber für ihr Recht, sich aktiv an der Demokratie beteiligen zu können. Die Kampagne bietet jungen Menschen eine Plattform, sich selbst eine Meinung zu bilden und ihre Perspektive für eine demokratische Gesellschaft sichtbar zu machen.

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Generation jetzt! als Werkstatt der Demokratie

Dazu nutzen die jungen Demokraten vor Ort die Instrumente des Wahlkampfs und zeigen kreativ, wie eine kinder- und jugendgerechte Gesellschaft in ihrer Vorstellung aussieht. In einem offenen Dialog mit Politikern und der Wählerschaft betonen sie ihren Wunsch nach einer gerechten Demokratie. „Denn junge Menschen müssen im Blick sein, wenn Wahlkreuze gesetzt und Politik gemacht wird“, verdeutlicht die Bundesvorsitzende des BDKJ. Zudem erklärt Bloemacher, dass „wir uns als Gesellschaft“, gerade in den Zeiten, in denen die Demokratie leidet und unter enormen Druck steht, auf das fokussieren müssen, „was uns verbindet“. Hierfür müssen aber die geschaffenen Generationengrenzen überwunden werden. Dafür sammelt die Generation jetzt Stimmen für eine kinder- und jugendgerechte Demokratie. So sind alle Menschen dazu eingeladen, sich „demokratisch für die Anliegen junger Menschen stark zu machen“. „Egal, welches Alter sie haben“, ergänzte Bloemacher. Informationen zu kommenden Veranstaltungen, Materialsammlungen und ein Starter-Kit für alle teilnehmenden Gruppen sind über die Kampagnen-Homepage erhältlich.

Als Dachverband von 17 katholischen Kinder- und Jugendverbänden vertritt der Bund der Katholischen Jugend deren Interessen. Mit 660.000 Mitgliedern setzt sich der BDKJ für die Anliegen in den Bereichen Kirche, Staat und Gesellschaft ein und kümmert sich um die finanzielle Förderung der Verbände.

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