
Iraks christliches Erbe – Vom Überleben im Zweistromland
Christen leben seit der Antike im Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, dem heutigen Irak. Besonders während der Herrschaft des „Islamischen Staats“ verließen viele Gläubige das Land, während andere großen Gefahren ausgesetzt waren.
Die Reise von Papst Franziskus in den Irak 2021 rückte das Engagement jener in den Vordergrund, die trotz der schwierigen Lage für eine Zukunft im Land einstehen, sich am Aufbau der Zivilgesellschaft beteiligen und eine friedliche Koexistenz fördern möchten. In diesem Kontext erörtert der Pressesprecher der Deutschen Bischofskonferenz, Dr. Matthias Kopp, Fragen nach der Rolle der christlichen Kirchen im politischen und gesellschaftlichen Leben des Irak, nach der diplomatischen Arbeit des Heiligen Stuhls und nach der Möglichkeit, dass Christen Impulse für Versöhnung und gesellschaftlichen Zusammenhalt geben können.



