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Brand im katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg – „Fürchterliche Nachrichten“

In der Nacht auf Sonntag sind bei einem Brand im katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg drei Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei erklärte, dass

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Andreas Nachbar
2 min Lesezeit
Brand im katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg – „Fürchterliche Nachrichten“
(c) Bildnachweis: Beitragsbild @ Pauli-Pirat - Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

In der Nacht auf Sonntag sind bei einem Brand im katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg drei Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Die Polizei erklärte, dass übereinstimmende Zeugenaussagen den Verdacht nahelegen, es könne sich um Brandstiftung handeln. Wie der NDR meldet, wurde nach dem tödlichen Brand ein 72-jähriger, tatverdächtiger Patient festgenommen. Nach dem schweren Brand zeigte sich der Hamburger Erzbischof zutiefst entsetzt.

Rettungsmaßnahmen durch die Fenster

Der tödliche Brand im katholischen Marienkrankenhaus brach aus bisher ungeklärter Ursache kurz nach Mitternacht auf der geriatrischen Station im Erdgeschoss der Klinik aus. Schnell schlugen die Flammen auch auf den ersten Stock über, während sich der Rauch auf alle vier Etagen des betroffenen Gebäudes ausbreitete. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot von rund 220 Einsatzkräften vor Ort. Die Rettung der Patienten gestaltete sich aufgrund ihres Alters und der eingeschränkten Mobilität schwierig. Einige der Patienten saßen im Rollstuhl und konnten wegen des dichten Rauchs ihre Zimmer nicht mehr verlassen. Einige wurden mit speziellen Hauben durch die verqualmten Flure ins Freie gebracht, andere mithilfe von Drehleitern über die Fenster gerettet.

Drei Tote und mehr als 30 Verletzte

Bei dem Brand in der geriatrischen Abteilung sind drei Menschen ums Leben gekommen. Für drei Männer im Alter von 84, 85 und 87 Jahren kam jede Hilfe zu spät. Eine Person wurde lebensgefährlich, 18 weitere schwer und 15 leicht verletzt. Die Station wurde evakuiert, und die Patienten wurden in der Notaufnahme der Klinik oder in umliegenden Krankenhäusern untergebracht.

Der 72-jährige Tatverdächtige befindet sich in Polizeigewahrsam. Nach Angaben der Polizei ist Teil der Ermittlungen die Frage, ob sich der mutmaßliche Täter in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Am heutigen Montag soll entschieden werden, ob der Verdächtige in Untersuchungshaft kommt.

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Erzbistum ruft nach Brand im katholischen Marienkrankenhaus in Hamburg zu Gebet auf

Nach dem schweren Brand im katholischen Marienkrankenhaus hat das Erzbistum Hamburg die Gläubigen dazu aufgerufen, in Gedanken und Gebeten der Opfer zu gedenken. Erzbischof Heße betonte, dass er mit seinen Gedanken und seinem Gebet bei den Toten und Verletzten sei.

„Ich denke an die Angehörigen der vielen Geschädigten. Ich danke allen Einsatzkräften der Feuerwehr und des Rettungsdienstes für den schnellen und professionellen Einsatz. Dadurch wurde Schlimmeres verhindert“, so der Erzbischof von Hamburg.

Das Marienkrankenhaus in Hamburg wurde im Jahr 1864 gegründet. Es ist Teil der Ansgar-Gruppe, einem katholischen Klinikverbund, der derzeit drei Einrichtungen umfasst. Träger der Ansgar-Gruppe sind die Erzdiözese Hamburg sowie der Erzbischöfliche Stuhl in Hamburg.

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