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Italienische Bischöfe planen Krankenhaus in Gaza zur Linderung der Gesundheitskrise

Die Italienische Bischofskonferenz (CEI) will gemeinsam mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem ein Krankenhaus in Gaza eröffnen, um die dortige schwere Gesundheitsnotlage zu mildern. Dies kündigte der CEI-Generalsekretär Erzbischof Giuseppe

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Andreas Nachbar
3 min Lesezeit
Italienische Bischöfe planen Krankenhaus in Gaza zur Linderung der Gesundheitskrise
(c) Bildnachweis: Beitragsbild @ Kobi Gideon - Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Die Italienische Bischofskonferenz (CEI) will gemeinsam mit dem Lateinischen Patriarchat von Jerusalem ein Krankenhaus in Gaza eröffnen, um die dortige schwere Gesundheitsnotlage zu mildern. Dies kündigte der CEI-Generalsekretär Erzbischof Giuseppe Baturi nach seiner Solidaritätsreise ins Heilige Land an. Neben medizinischer Hilfe will die italienische Kirche Familien, Geistliche und Jugendliche in der Region in den Bereichen Ernährung, Arbeit, Wohnen und Bildung unterstützen.

CEI-Generalsekretär trifft bei Solidaritätsreise Kardinal Pizzaballa

Vom 27. bis 30. September 2025 unternahm Erzbischof Giuseppe Baturi, Generalsekretär der Italienischen Bischofskonferenz (CEI), eine Solidaritätsreise ins Heilige Land. Während seines Aufenthalts traf er Kardinal Pierbattista Pizzaballa, den Lateinischen Patriarchen von Jerusalem, und bekundete die Solidarität und Verbundenheit der italienischen Kirche. In einem von Leid und Herausforderungen geprägten Umfeld betonte der Kardinal die Dankbarkeit für den Einsatz der italienischen Kirche und hob die Bedeutung konkreter Gesten und Unterstützung für die Menschen vor Ort hervor.

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Während seines Besuchs kündigte Erzbischof Giuseppe Baturi ein bedeutendes Gemeinschaftsprojekt der Italienischen Bischofskonferenz (CEI) und des Lateinischen Patriarchats von Jerusalem an: die Eröffnung eines Krankenhauses in Gaza. Dieses soll als direkte Antwort auf die schwere Gesundheitskrise dienen, unter der die Bevölkerung vor Ort leidet. Das Gesundheitsproblem sei äußerst ernst, und gemeinsam mit dem Patriarchat wollen sich die italienischen Bischöfe darum kümmern, so der CEI-Generalsekretär. Dieses Vorhaben erfordere viel Einsatz und Energie, erklärte Baturi weiter. Denn neben der medizinischen Versorgung plant die CEI auch umfassende Unterstützung für Familien, Geistliche und Jugendliche in der Region. Hier sollen die Bewohner in den Bereichen Ernährung, Arbeit, Wohnen und Bildung unterstützt werden. Diese Maßnahmen bezeichnete er als echte „Energie des Friedens“.

Pilgerreise der italienischen Kirche soll Solidarität und Gemeinschaft stärken

Kardinal Pierbattista Pizzaballa unterstrich die Bedeutung von Einheit und Gemeinschaft in Zeiten von Schmerz und Leid: „Hoffnung braucht Gesten, Worte, aber vor allem einen Kontext, in dem man sich vernetzt, in dem man Einheit und Gemeinschaft aufbaut. In Zeiten großen Schmerzes und Leidens braucht man jemanden, der einem zur Seite steht und hilft. In diesem Sinne wird all dies zu einem Zeichen der Hoffnung.“ Der Besuch des CEI-Generalsekretärs im Heiligen Land sei deshalb nicht nur ein Ausdruck brüderlichen Dialogs, sondern auch ein konkretes Zeichen des Einsatzes für eine Region, die von tiefen Krisen geprägt ist.

Doch der Ortsbesuch war noch mehr als ein Zeichen der konkreten Unterstützung, denn er ebnete den Weg für eine Pilgerreise der italienischen Kirche. Diese hat das Ziel, die Beziehungen zu den lokalen Gemeinschaften zu stärken und weitere Solidaritätsinitiativen zu fördern. Erzbischof Baturi betonte dazu, dass es nicht nur eine Gelegenheit sei, die heiligen Stätten zu besuchen, sondern auch die Freundschaften mit den Gemeinden in Judäa und Galiläa zu stärken. „Wir werden also als italienische Bischöfe eine Pilgerreise unternehmen und viele weitere fördern: Das ist eine konkrete Form der Nähe und Solidarität“, so CEI-Generalsekretär Baturi.

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