Regional

Kardinal Woelki in Jerusalem für Einsatz im Heiligen Land geehrt

Ein Zeichen der Anerkennung aus Jerusalem: Kardinal Woelki ist für seinen Einsatz für die Menschen im Heiligen Land ausgezeichnet worden. Bei seiner Solidaritätsreise erhielt auch ein enger Mitarbeiter des Erzbistums eine Ehrung.

A
Andreas Nachbar
2 min Lesezeit
Kardinal Woelki in Jerusalem für Einsatz im Heiligen Land geehrt
© Erzbistum Köln/ Raphael Schlimbach-Quarrella

Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki ist in Jerusalem für sein Engagement für die Menschen im Heiligen Land ausgezeichnet worden. Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Pierbattista Kardinal Pizzaballa, überreichte ihm die „Palme von Jerusalem in Gold“ – die höchste Auszeichnung des Ritterordens vom Heiligen Grab, die Klerikern für besondere Verdienste um das Heilige Land verliehen wird. Auch Nadim Ammann, Leiter des Bereichs Weltkirche & Dialog im Erzbistum Köln, wurde für seinen Einsatz in der Region geehrt.

Würdigung aus Jerusalem

Patriarch Pizzaballa würdigte bei der Ehrung den langjährigen Einsatz des Erzbistums Köln für die Menschen im Nahen Osten, insbesondere für die Christen in der Region. Die deutschen Helfer seien mit den Verhältnissen vor Ort bestens vertraut, sagte er: „Ich glaube manchmal, die deutschen Helfer kennen die Gegebenheiten vor Ort besser als ich.“

Auch George Akroush, Direktor des Projektentwicklungsbüros des Patriarchats, hob die Unterstützung aus Köln hervor. „Ich danke von Herzen, dass die Kirche von Köln den Menschen hier so nahe ist“, sagte Akroush.

Wir werden weiterhelfen“

Woelki reagierte überrascht und zugleich sichtlich geehrt auf die Auszeichnung. In seiner Dankesrede betonte er, dass das Erzbistum Köln sein Engagement für Christen, Verfolgte und Bedürftige im Nahen Osten fortsetzen wolle. Auch in seiner Funktion als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande sehe er sich diesem Einsatz verpflichtet.

Unterstützen Sie uns

Unabhängiger, katholischer Journalismus braucht Sie.

GodMag finanziert sich durch die freiwilligen Beiträge unserer Leser. Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, helfen Sie uns bitte mit einer kleinen Spende, um unsere Arbeit fortzusetzen.

„Unsere Herzen sind mit der Kirche von Jerusalem“, sagte Woelki. Die Christen in der Region, insbesondere in Palästina, seien nicht vergessen. „Wir werden weiterhelfen, beten und tun, was wir können.“

Woelki ist derzeit zu einer einwöchigen Solidaritätsreise im Nahen Osten unterwegs. Als Präsident des Deutschen Vereins vom Heiligen Lande möchte er sich vor Ort ein eigenes Bild von der Lage in der krisengeschüttelten Region machen. Zugleich will er den Menschen dort vermitteln, dass sie mit ihren Sorgen und Nöten nicht allein sind und „nicht vergessen“ werden.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde Nadim Ammann, Leiter des Bereichs Weltkirche & Dialog im Erzbistum Köln. Für seinen Einsatz in der Region verlieh ihm Patriarch Pizzaballa als Laien das Verdienstkreuz mit goldenem Stern des Ordens der Ritter vom Heiligen Grab.


A

Über Andreas Nachbar

Redakteur / Autor bei GodMag.

Bleiben Sie auf dem Laufenden

Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter und erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten aus Kirche und Gesellschaft direkt in Ihr Postfach.

Völlig kostenlos. Abmeldung jederzeit mit einem Klick möglich.

Kommentare (0)

Du kannst auch als Gast kommentieren. Wir senden dir eine E-Mail zur Bestätigung; danach wird dein Kommentar von der Redaktion geprüft.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Kommentare werden geladen...

Bleiben Sie auf dem neuesten Stand – melden Sie sich für unseren Newsletter an