Vatikan

Lungenkrebs! Papst Leo XIV. nach erfolgreicher Operation „wach und orientiert“

Nach einer rund 90-minütigen Operation im Gemelli-Klinikum meldet der Vatikan gute Nachrichten über den Gesundheitszustand von Papst Leo XIV.

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Andreas Nachbar
3 min Lesezeit
Lungenkrebs! Papst Leo XIV. nach erfolgreicher Operation „wach und orientiert“
(c) Wikimedia Commons - Blackcat - CC BY-SA 3.0it

Papst Leo XIV. wurde am Dienstag erfolgreich operiert. Bei einem rund 90-minütigen Eingriff im römischen Gemelli-Klinikum entfernten die Ärzte den unteren Lappen seiner rechten Lunge. Die Operation sei planmäßig und ohne Komplikationen verlaufen, teilte der Vatikan mit. Die anschließende Untersuchung bestätigte ein Lungenadenokarzinom, eine Form von Lungenkrebs. Der Papst sei anschließend aufgewacht und nach kurzer Beobachtung auf sein Zimmer zurückgekehrt. Nun steht die weitere Genesung des Kirchenoberhaupts im Mittelpunkt.

Histologische Untersuchung bestätigt Lungenkrebs

Papst Leo XIV. hat die Operation an der rechten Lunge gut überstanden. Bei dem Eingriff im römischen Gemelli-Klinikum entfernten die Ärzte den unteren Lungenlappen. Die feingewebliche Untersuchung bestätigte den Verdacht auf ein Lungenadenokarzinom. Der Eingriff sei „erfolgreich, in der vorgesehenen Weise und Zeit abgeschlossen“ worden, teilte das vatikanische Presseamt mit.

Der medizinische Bericht wurde am Dienstagabend um 21.53 Uhr veröffentlicht. Demnach verlief die Operation, die mithilfe einer videoassistierten Technik durchgeführt wurde, ohne Komplikationen. Die histologische Untersuchung bestätigte die Diagnose eines Lungenadenokarzinoms, die bereits aufgrund der präoperativen Untersuchungen vermutet worden war.

Leo XIV. sei nach dem Eingriff wie erwartet aufgewacht und nach einer kurzen Beobachtungsphase auf sein Zimmer im zehnten Stock des Klinikums zurückgebracht worden. Die Operation wurde vom Team der Thoraxchirurgie unter der Leitung von Stefano Margaritora durchgeführt.

Papst Leo XIV. wach und orientiert

Insgesamt verbrachte der Papst rund drei Stunden im Operationssaal, die eigentliche Operation dauerte etwa 90 Minuten. Laut medizinischem Bericht verlief der Eingriff erfolgreich und ohne Komplikationen.

Nach einer kurzen Beobachtungsphase wurde Leo XIV. auf sein Zimmer im zehnten Stock des Gemelli-Klinikums zurückgebracht. Er sei „regulär aufgewacht“, heißt es in der Mitteilung.

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Vatikan-Sprecher Matteo Bruni zufolge war Leo XIV. unmittelbar nach dem Eingriff wach und orientiert. Zurück auf seinem Zimmer bat er um das Abendessen. Während des weiteren Krankenhausaufenthalts wird der Papst von seinem vertrauten Betreuungsteam aus der päpstlichen Wohnung begleitet.

Gebet für Papst Leo XIV.

Am Abend richteten sich die Gedanken vieler Gläubiger auf die Genesung von Papst Leo XIV. In der Krankenhauskapelle versammelten sich Gläubige zum gemeinsamen Rosenkranzgebet für das Kirchenoberhaupt und alle Patienten.

Um 18 Uhr leitete Kardinal Baldo Reina, Generalvikar der Diözese Rom, das Gebet in der Kapelle „San Giovanni Paolo II“. Dabei rief er Maria an als jene, „die die Tränen sammelt, die Erwartungen bewahrt, die Hoffnung nährt“. Das Gebet sollte die Verbundenheit der Kirche von Rom mit ihrem Bischof zum Ausdruck bringen und seine Gesundheit dem Herrn anvertrauen.

Anhand der schmerzhaften Geheimnisse des Rosenkranzes lenkte Reina den Blick auf Christus, der das Leiden selbst durchschritten und „in eine Quelle des Lebens verwandelt hat“. Zugleich bat er um Trost für die Kranken und um Kraft für den Papst, damit dieser seinen Dienst an der Kirche fortsetzen könne.

Auch aus Deutschland kamen Genesungswünsche. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Heiner Wilmer SCJ, zeigte sich erleichtert über den erfolgreichen Verlauf des Eingriffs. „Wir wünschen dem Heiligen Vater nun vor allem Ruhe und Kraft für seine Genesung“, erklärte er. In den kommenden Tagen werde man Leo XIV. besonders in die Gebete einschließen.

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