Papst Leo XIV. besucht erneut das Marienheiligtum von Genazzano
Nach seiner Blitzvisite kurz nach der Wahl führt es Papst Leo XIV. erneut an einen Ort, der sein Leben als Augustiner geprägt hat – diesmal mit offizieller Ankündigung und einer heiligen Messe.
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Gut 15 Monate nach seinem ersten, spontanen Besuch als frisch gewählter Papst zieht es Leo XIV. erneut nach Genazzano: Am Vorabend des Mariä-Geburt-Festes wird er am 7. September im dortigen Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Guten Rat eine heilige Messe feiern – diesmal als angekündigtes Ereignis. Die Wallfahrtsstätte, die von den Augustinern betreut wird, ist für Leo XIV. ein Ort mit besonderer persönlicher Bedeutung: Als früherer Generaloberer des Ordens hatte er bereits 2001 und 2024 dort gebetet, bevor er nur zwei Tage nach seiner Papstwahl 2025 erneut den Weg nach Genazzano fand.
Angekündigter Besuch statt Überraschung
Anders als bei seinem ersten Besuch handelt es sich diesmal nicht um einen spontanen Abstecher, sondern um einen offiziell angekündigten Termin. Das vatikanische Presseamt teilte am Samstag mit, der Papst werde am Vorabend des Festes der Geburt Mariens im Heiligtum Unserer Lieben Frau vom Guten Rat eine Heilige Messe feiern.
Betreut wird das Heiligtum von den Augustinern – jenem Orden, dem Papst Leo selbst angehört und dessen Generaloberer er von 2001 bis 2013 war.
Bei seinem ersten Besuch im Mai 2025 wurde der Papst von mehreren hundert Gläubigen empfangen. Ortsbischof, Bürgermeister und eine Musikkapelle begrüßten ihn ebenso wie der Rektor des Wallfahrtsortes, P. Ludovico Centra. Leo betete zunächst still vor dem Hochaltar und dem in einer Seitenkapelle aufbewahrten Marienbild, bevor er gemeinsam mit den anwesenden Priestern und Gläubigen das Ave Maria betete und das Salve Regina anstimmte.
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In einer kurzen Ansprache erklärte der frisch gewählte Papst, wie wichtig ihm dieser frühe Besuch gewesen sei. Die Mutter vom Guten Rat bezeichnete er als eine "Begleiterin voll Licht und Weisheit", der er vertraue. Zudem erinnerte er an seine Zeit als Ordensoberer und an seine Entscheidung, sich ganz in den Dienst der Kirche zu stellen.
Eine langjährige Verbindung
Auch nach der Wahl zum Augustiner-Generaloberen führte Leos erste Reise im Jahr 2001 ebenfalls nach Genazzano. Man erinnerte sich in der Gemeinde zudem gut an einen weiteren Besuch: Als Kardinal war Prevost bereits am 25. April 2024 dort gewesen – dem Gedenktag der wundersamen Erscheinung des Gnadenbildes.
Bei jenem Besuch würdigte der damalige Kardinal die Mutter vom Guten Rat als Quelle von Trost und Inspiration für Familien. Sie lehre die Menschen, so Prevost, dass sie in einer von Konflikten geprägten Zeit "berufen sind, Familie zu sein" und Versöhnung sowie die Bereitschaft zu vergeben zu fördern.
Über Andreas Nachbar
Redakteur / Autor bei GodMag.
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