StartGebeteGebetsanliegen im April: Papst Leo XIV. ruft zum Gebet für Priester in...

Gebetsanliegen im April: Papst Leo XIV. ruft zum Gebet für Priester in Krisenzeiten auf

Papst Leo XIV. bittet die Gläubigen im Monat April um besondere Fürbitte für Priester, die schwierige Phasen in ihrer Berufung durchleben. In seinem Gebetsanliegen, das zu Beginn der Karwoche vorgestellt wurde, hebt er die Bedeutung menschlicher Nähe, gemeinschaftlicher Unterstützung und des Gebets hervor, um Priester in Momenten von Einsamkeit, Zweifel und Müdigkeit zu stärken.

Gemeinschaft und Gebet: Priester in Krisenzeiten begleiten

Der Pontifex erinnerte daran, dass Priester „weder Funktionäre noch Einzelkämpfer sind, sondern geliebte Söhne, demütige und wertvolle Jünger und Hirten, die vom Gebet ihres Volkes getragen werden“. Zugleich unterstrich er die Bedeutung der gemeinschaftlichen Dimension ihres Dienstes und rief die Gläubigen dazu auf, „zuzuhören, ohne zu urteilen, zu danken, ohne etwas zu fordern, und zu begleiten mit aufrichtiger Nähe und Gebet“.

In seinem Gebet bat Leo XIV. außerdem darum, dass Priester auf „echte Freundschaften und Netze geschwisterlicher Unterstützung“ zählen können und die Gnade erhalten, die Schönheit ihrer Berufung immer wieder neu zu entdecken. Damit macht der Papst deutlich: Die Sorge um Priester ist eine Aufgabe, die das ganze Volk Gottes betrifft.

Der internationale Direktor des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, Pater Cristóbal Fones, betonte anlässlich der Veröffentlichung des Gebetsanliegens, wie wichtig ihm die Fürbitte für Priester in schwierigen Zeiten sei: „Der Papst erinnert uns daran, dass wir jene unterstützen müssen, die andere unterstützen. Ich selbst empfinde das sehr stark, wenn ich an die vielen Mitbrüder und Freunde denke, die schwierige Zeiten durchleben.“ Fones unterstrich die zentrale Rolle menschlicher Begleitung und echter Freundschaft sowie die Kraft des Gebets: „Priester müssen wissen, dass sie nicht allein sind.“

In einem auf X veröffentlichten Video wandte sich auch Papst Leo XIV. direkt an die Gläubigen: „Wart ihr jemals in einer Krise?“ fragte er. „In Momenten der Zerbrechlichkeit ist es so wichtig, dass wir füreinander da sind. Im April lade ich Sie ein, mit mir für Priester zu beten, die in ihrer Berufung Krisen durchmachen, damit sie Begleitung finden und die Gemeinden sie mit Verständnis und Gebet unterstützen.“

Das Gebet des Papstes im Wortlaut

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Herr Jesus,
guter Hirte und Wegbegleiter,
wir vertrauen dir heute alle Priester an,vor allem jene, die Zeiten der Krise durchleben,
in denen die Einsamkeit schwer wiegt,
Zweifel das Herz verdunkeln und die Müdigkeit stärker zu sein scheint als die Hoffnung.

Du, der du ihre Kämpfe und Wunden kennst,
 erneuere in ihnen die Gewissheit deiner bedingungslosen Liebe.Gib, dass sie sich weder als Beamte noch als einsame Helden fühlen,sondern als geliebte Kinder, demütige und wertvolle Jünger;
Hirten, die vom Gebet deines Volkes gestützt werden.

Guter Vater,
lehre uns als Gemeinschaft, für unsere Priester zu sorgen:ihnen zuzuhören, ohne zu urteilen,ihnen zu danken, ohne Perfektion zu erwarten,
mit ihnen die Taufsendung zu teilen,
das Reich Gottes mit Gesten und Worten zu verkünden,
und sie mit Nähe und aufrichtigem Gebet zu begleiten.
Gib, dass wir uns darauf verstehen, jene zu unterstützen, die oft uns unterstützen.

Heiliger Geist,
entfache in unseren Priestern auf Neue die Freude am Evangelium.
Schenke ihnen echte Freundschaften, Netzwerke brüderlicher Hilfe,
eine Prise Humor, wenn die Dinge nicht so laufen wie erhofft,
und die Gnade, die Schönheit ihrer Berufung immer wieder neu zu entdecken.
Mögen sie das Vertrauen in Dich niemals verlieren,
und auch nicht die Freude, Deiner Kirche mit demütigem und großzügigem Herzen zu dienen.
Amen.

Sehen sie die Botschaft des Papstes hier:

VERWANDTE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisment -

Beliebteste

GodMag

Kostenfrei
Ansehen