StartWelt„Boten der Hoffnung“: 2.500 Taufen zu Ostern in Hongkong

„Boten der Hoffnung“: 2.500 Taufen zu Ostern in Hongkong

In der Diözese Hongkong werden zu Ostern etwa 2.500 Menschen, darunter 1.600 Erwachsene und 900 Neugeborene, das Sakrament der Taufe empfangen. Bei der Zulassungszeremonie rief Kardinal Stephen Chow Sau-yan die Katechumenen dazu auf, „Boten der Hoffnung“ zu werden und eine lebendige Beziehung zu Christus und der Kirche zu entwickeln. Viele der Katechumenen fanden durch persönliche Erfahrungen und das inspirierende Zeugnis bereits getaufter Christen zum katholischen Glauben.

Aufbruch in Hongkong: 2.500 Taufen zu Ostern

Am Sonntag, dem 8. März, dem dritten Fastensonntag, leitete Kardinal Chow die erste Reihe von Zulassungsriten, die in den Pfarreien der Diözese Hongkong stattfinden werden. „Die Taufe ist nicht das Ende, sondern der Anfang eines Lebens mit Christus“, betonte der Bischof bei der Feier. „Seid Boten der Hoffnung“, ermutigte er die Katechumenen. Bei der Zeremonie empfingen die zukünftigen Täuflinge die Krankensalbung, ein Symbol der Reinigung und zugleich der Beginn ihres Weges im Glauben, der mit der Taufe seinen Anfang nimmt.

Wie die päpstliche Nachrichtenagentur „Fides“ berichtet, lassen sich zu Ostern rund 2.500 Menschen in Hongkong taufen – davon etwa 1.600 Erwachsene und 900 Kleinkinder. Die Zahlen liegen damit auf dem Niveau des Vorjahres. In Hongkong leben rund 7,5 Millionen Menschen, davon etwa 1,3 Millionen Christen. Knapp 400.000 Gläubige gehören der katholischen Kirche an und stellen damit rund ein Drittel der christlichen Gemeinschaften.

„Lebendiges Wasser“: Katechumenen bereiten sich auf Taufe vor

In der Christkönigskirche betonte Kardinal Chow in seiner Ansprache an die Katechumenen, dass die Taufe „das ‚lebendige Wasser‘, also Christus“ ins Leben bringe. Sie sei jedoch nur der Beginn des Glaubensweges. „Ihr müsst eine tiefere Beziehung zur Kirche aufbauen, um eine persönliche Begegnung mit dem Herrn zu haben und durch den Heiligen Geist und die Gnade des Glaubens zu ‚Boten der Hoffnung‘ zu werden“, erklärte der Bischof.

Kardinal Joseph Zen Ze-kiun fügte hinzu, dass die Aufnahme des „lebendigen Wassers“ die Führung des Heiligen Geistes erfordere, um in die Liebe der Heiligen Dreifaltigkeit einzutreten und Gottes Offenbarung in Liturgie und Sakramenten zu erfahren. „Ihr könnt euch nicht allein auf eure Notizen aus dem Katechismusunterricht verlassen, sondern seid aufgerufen, im Gebet mit dem Herrn zu kommunizieren und die Gemeinschaft und Einheit der Kirche im Alltag zu leben“, so Kardinal Bo. Die Katechumenen, die von ihren Katecheten vorgestellt wurden, bekräftigten ihre Bekehrung. Anschließend empfingen sie in Begleitung ihrer Taufpaten die Krankensalbung als Zeichen der Vorbereitung auf die Taufe.

Wie die Nachrichtenagentur weiter berichtet, entschieden sich viele junge Katechumenen bewusst für die Taufe, nachdem sie durch die lebendigen Zeugnisse bereits getaufter Christen, denen sie in katholischen Schulen oder Pfarreien begegneten, zum Glauben gefunden hatten. So teilte auch Tam Shun-yiu, der im letzten Jahr seine Taufe empfing und heute die Jugendseelsorge der Pfarrei des heiligen Judas sowie Jugendliche bei der Lektüre des Evangeliums leitet, seine Erfahrungen mit dem Glauben an Christus. Ein weiterer Katechumene berichtete von seiner christlichen Berufung, die auf einer von der Schule organisierten Wallfahrt geweckt worden sei.

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