StartVaticanErster Todestag von Papst Franziskus: Gedenken in Rom mit Rosenkranz und Messe

Erster Todestag von Papst Franziskus: Gedenken in Rom mit Rosenkranz und Messe

Ein Jahr nach dem Tod von Papst Franziskus wird in Rom mit einem Rosenkranzgebet und einer Heiligen Messe in der Basilika Santa Maria Maggiore an den verstorbenen Pontifex gedacht. Zahlreiche Würdenträger werden zu den Feierlichkeiten erwartet, bei denen auch eine Botschaft seines Nachfolgers verlesen wird, der aufgrund seiner Afrika-Reise nicht persönlich anwesend sein kann. Im Vorfeld würdigten die Kardinäle Walter Kasper sowie Christoph Schönborn insbesondere Franziskus’ Einsatz für die Armen, seine Reformimpulse und seine Ausrichtung der Kirche auf Mission und Barmherzigkeit.

Papst Franziskus: Gedenkfeier zum ersten Todestag

Heute vor einem Jahr verstarb Papst Franziskus am Ostermontag um 7.35 Uhr in seiner Residenz Casa Santa Marta im Vatikan. Anlässlich des ersten Todestages des argentinischen Papstes findet eine Gedenkfeier in der Papstbasilika statt. Diese beginnt um 17 Uhr mit einem Rosenkranzgebet in der Cappella Paolina, die Franziskus dutzende Male besucht hat.

Im Anschluss an das Rosenkranzgebet beginnt um 18 Uhr die Heilige Messe, zu der zahlreiche Würdenträger erwartet werden. Während des Gottesdienstes wird eine Botschaft von Papst Leo verlesen, der sich derzeit auf einer Apostolischen Reise in Afrika befindet und daher nicht persönlich vorstehen kann. Die Feier wird zudem auf einer Großbildleinwand auf der Piazza vor der Basilika übertragen – jener Kirche, die als Lieblingsbasilika des verstorbenen Papstes gilt und in der er auf eigenen Wunsch in einem schlichten Grab seine letzte Ruhestätte gefunden hat.

Bleibende Impulse seines Pontifikats

Die Kardinäle Walter Kasper und Christoph Schönborn würdigten den vor einem Jahr verstorbenen Papst Franziskus und hoben dessen nachhaltige Impulse für die Kirche hervor. Besonders erinnerten sie anlässlich des ersten Todestages an sein Engagement für die Armen, seine Förderung synodaler Prozesse sowie seine Ausrichtung auf eine missionarische Kirche.

Franziskus habe bereits mit der Wahl seines Namens eine „Neuausrichtung des Papsttums“ signalisiert, betonte Kasper in einem Beitrag für das Portal „communio.de“. Gemeint sei „keine auf sich selbst bezogene Kirche, sondern eine Kirche im missionarischen Aufbruch an die Peripherien“. Zugleich habe Franziskus, so Kasper weiter, mit seinem Lehrschreiben Amoris laetitia „die Tür geöffnet für ein grundlegendes Verständnis von Moral und Pastoral im Horizont der Liebe und der Barmherzigkeit Gottes“.

Kardinal Christoph Schönborn hat im Interview mit der österreichischen Nachrichtenagentur „Kathpress“ an prägende Gesten von Papst Franziskus erinnert. Besonders hob er dessen erste Reise auf die Flüchtlingsinsel Lampedusa hervor, mit der der Papst früh ein deutliches Zeichen setzte. Auch der Besuch in Albanien als erstem europäischen Reiseziel sei ein bewusst gewähltes Signal gewesen, so Schönborn – ein Hinweis auf die besondere Aufmerksamkeit Franziskus’ für die Ränder Europas und die Armen des Kontinents.

VERWANDTE ARTIKEL

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

- Advertisment -

Beliebteste

GodMag

Kostenfrei
Ansehen