StartRegionalSteinmeier würdigt Katholikentag als „Ort der Zuversicht“

Steinmeier würdigt Katholikentag als „Ort der Zuversicht“

Kurz vor Beginn des Katholikentags in Würzburg hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bedeutung der christlichen Großveranstaltung für Gesellschaft und Demokratie hervorgehoben. Die Treffen seien für ihn seit vielen Jahren „besondere Orte der Begegnung und der Zuversicht“, sagte Steinmeier der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Beim Katholikentag werden neben zahlreichen Kirchenvertretern auch Spitzenpolitiker aus Bund und Ländern erwartet.

Steinmeier lobt Katholikentag als Ort des gelebten Dialogs

Der Katholikentag in Würzburg rückt näher, und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sieht in dem Treffen ein wichtiges Signal für Zusammenhalt und gesellschaftlichen Dialog. Er erlebe dort, „wie lebendig christlicher Glaube sei“, sagte Steinmeier der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die Veranstaltung, die von Mittwoch bis Sonntag stattfindet, lade dazu ein, „einander zuzuhören, Verschiedenheit stehen zu lassen und dennoch das Gemeinsame zu suchen“.

Besonders in der heutigen Zeit passe das Leitwort „Hab Mut, steh auf!“ sehr gut, so Steinmeier weiter. Er verbinde damit die Hoffnung auf Ermutigung „für die Kirchen ebenso wie für unsere Gesellschaft“. Der Bundespräsident, der selbst Protestant ist, zeigte sich zudem gespannt auf „spontane Begegnungen mit Besucherinnen und Besuchern“ sowie auf die Atmosphäre der Stadt Würzburg mit ihrer „fränkischen Gastlichkeit“. Steinmeier betonte außerdem seine persönliche Nähe zu den katholisch-protestantischen Begegnungsformaten. Diese habe auch biografische Gründe: Seine Frau Elke Büdenbender sei katholisch, weshalb er „beständig im Kontakt mit beiden Konfessionen“ stehe.

Fokus auf Schutz der Demokratie

Der Katholikentag in Würzburg von 13. bis 17. Mai stellt in diesem Jahr die Themen Demokratie und Synodalität in den Mittelpunkt. „Wir wollen Räume schaffen, in denen Kirche und Gesellschaft über Zukunftsfragen ins Gespräch kommen“, sagte die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, im Vorfeld der Veranstaltung.

Gemeinsam mit der Katholischen Aktion Österreich (KAÖ) hatte das ZdK zum Europatag am 9. Mai zudem eine Erklärung veröffentlicht. Darin warnen die beiden katholischen Laienorganisationen vor einer „fortgesetzten Beschädigung der Europäischen Union durch die Neue Rechte“ und kritisieren zugleich Versuche, „das Christentum für politische Zwecke zu vereinnahmen“.

Auch politisch wird das Treffen hochrangig besetzt sein: Neben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier werden unter anderem Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Bundestagspräsidentin Julia Klöckner erwartet. Hinzu kommen mehrere Bundesministerinnen sowie Abgeordnete aus Bundestag, Europaparlament und Landtagen, die sich in Würzburg mit Kirchenvertretern und Teilnehmenden austauschen wollen.

Wir sind dabei!

Auch die Priesterausbildungshilfe e. V. ist beim Katholikentag in Würzburg auf der Kirchenmeile vertreten, wo sich zahlreiche kirchliche und gesellschaftliche Institutionen vorstellen. Begleitet wird die Kirchenmeile von einem vielfältigen Programm mit rund 700 Veranstaltungen, darunter Podiumsgespräche zu aktuellen kirchlichen und gesellschaftlichen Themen – unter anderem mit Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Bischof Gerhard Feige –, ebenso wie Gottesdienste, Konzerte und viele weitere Möglichkeiten zur Begegnung. Die Vorfreude bei uns ist groß – ganz besonders freuen wir uns auf die Gespräche mit den Besuchern an unserem Stand FB-G-20 sowie den offenen und persönlichen Austausch über Kirche und Berufung.

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