StartFamilieBischof Lackner betont „unersetzliches“ Bekenntnis zum Schutz des Lebens

Bischof Lackner betont „unersetzliches“ Bekenntnis zum Schutz des Lebens

Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat die Bedeutung des kirchlichen Einsatzes für den Schutz des Lebens hervorgehoben. In einem Grußwort zum „Marsch fürs Leben“ betonte er, dass dieses klare Bekenntnis im gesellschaftlichen Diskurs heute „unersetzlich“ sei, warnte jedoch zugleich vor einer verengten Perspektive und rief zu mehr Engagement für ein würdiges und solidarisches Miteinander auf.

Aufruf zu umfassendem Einsatz für Würde und Leben

Die Kirche sieht sich in ihrem Einsatz für den Schutz des Lebens in einer breiten Allianz mit Menschen innerhalb und außerhalb religiöser Gemeinschaften. In seinem Grußwort an die Teilnehmenden des „Marschs fürs Leben“ in Salzburg betont Erzbischof Franz Lackner, dass sich diese gemeinsame Haltung an all jene richte, die sich für das Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod einsetzen und bereit seien, gesellschaftlich Stellung zu beziehen.

Gleichzeitig mahnt Lackner, den Blick nicht zu verengen. Der Auftrag der Kirche gelte besonders auch jenen Menschen, die unter Leid, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit litten. Der Einsatz für das Leben müsse daher immer auch mit dem Bemühen um ein solidarisches Zusammenleben verbunden sein, das von Würde und Gerechtigkeit geprägt ist.

Bischof Lackner kritisiert „kältere“ Gesellschaft und betont Schutz des Lebens

Weiters warnt der Erzbischof von Salzburg vor einer gesellschaftlichen Entwicklung, in der Anfang und Ende des Lebens zunehmend als steuer- und kontrollierbar betrachtet würden. Wenn der selbstbestimmte Tod als Ausdruck höchster Freiheit dargestellt und zutiefst persönliche Fragen auf formale Abläufe reduziert würden, führe das zu einer „kälteren“ Welt, so seine Einschätzung.

Wenn jedoch die Grenzen des Lebens immer stärker reguliert würden, gerate auch das Leben dazwischen unter Druck, so Lackner weiter. Die Kirche werde einer rein diesseitigen, auf Machbarkeit reduzierten Sicht auf das Leben entschieden widersprechen und ihr ein umfassenderes Verständnis entgegensetzen. Nach christlichem Verständnis steht menschliches Leben von der Empfängnis an unter dem Schutz Gottes und besitzt eine unveräußerliche Würde.

Der nächste „Marsch für das Leben“ ist in Österreich für den 10. Oktober 2026 in Wien geplant und soll um 13:30 Uhr am Karlsplatz beginnen.

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