
Wen betest du an und wer ist dein höchster Wert?
Predigt am 20. Sonntag im Jahreskreis by Pfarrer Daniel Sluminsky 1. Jes 56, 1.6-7 2. Lesung: Röm 11,13-15.29-32 Ev: Mt 15,21-28
Aktuelle Nachrichten, Hintergründe und tiefgehende Analysen aus dem Ressort Glauben.

Predigt am 20. Sonntag im Jahreskreis by Pfarrer Daniel Sluminsky 1. Jes 56, 1.6-7 2. Lesung: Röm 11,13-15.29-32 Ev: Mt 15,21-28

Mariä Himmelfahrt eröffnet nach den Worten von Papst Leo XIV. einen Blick auf das, was Christen über den Tod hinaus erwartet: die Vollendung des Menschen bei Gott. Zugleich richtet der Papst den Blick auf Menschen, die unter Krieg, Verfolgung und Katastrophen leiden.

Mariä Himmelfahrt verbindet katholische Marienverehrung mit lebendigem Brauchtum. Was hinter dem Fest am 15. August steckt und warum die Kräutersegnung bis heute dazugehört.

Bei den Salzburger Hochschulwochen warnte Erzbischof Udo Markus Bentz vor einer Vermischung von christlichem Selbstverständnis und identitären politischen Strömungen. Statt Abschottung plädierte er für ein Christentum, das offen bleibt und die Freiheit anderer achtet.

Der neue Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Hubertus van Megen, wird dem Abschlussgottesdienst beim Adoratio Kongress vorstehen. Unter dem Leitwort „Zur Liebe berufen“ erwartet die Teilnehmer ein vielfältiges Programm mit Vorträgen, Workshops und Gebetszeiten.

Franz von Assisi wollte keinen Reichtum und keine Privilegien – sondern eine Möglichkeit, die Nähe Gottes erfahrbar zu machen. Der Portiunkula-Ablass ist Ausdruck dieses besonderen Anliegens.

Zwischen Sehnsucht und Unruhe sieht Papst Leo XIV. eine besondere Chance für den Glauben: In seiner Botschaft an das „Rejoice“-Treffen in Portugal ermutigt er dazu, innere Fragen nicht zu verdrängen, sondern als Weg zu Christus und zu einer erfüllten Berufung zu verstehen.

Beim Mittagsgebet in Castel Gandolfo stellte Papst Leo XIV. die Hoffnung in den Mittelpunkt: Gott gebe keinen Menschen auf, sondern erkenne in jedem das Gute. Zugleich rief er dazu auf, die Sommerzeit auch für Stille, Gebet und die Begegnung mit dem Wort Gottes zu nutzen.

Erzbischof Georg Gänswein übt deutliche Kritik am Synodalen Weg und sieht dessen ursprüngliches Anliegen verfehlt. Zugleich bekräftigt er die Haltung des Vatikans zu den unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft und nennt die Voraussetzungen für eine mögliche Aufhebung der Exkommunikationen.

Es ist schon fast eine Tradition unter Papst Leo XIV.: Mit einem besonderen Gebetsanliegen richtet er sich an die Gläubigen weltweit. Im Juli steht dabei die Achtung der Menschenwürde im Mittelpunkt – vom Beginn des Lebens bis zu seinem natürlichen Ende.
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Messdiener bleiben eine tragende Kraft des kirchlichen Lebens. Eine neue Erhebung der deutschen Bistümer belegt nicht nur die hohe Zahl junger Engagierter, sondern auch die wachsende Bedeutung des Ministrantendienstes für die Glaubensbiografien junger Katholiken.

Mit Bildern vom Meer, vom Kreuz als „Richtschnur der Schifffahrt“ und vom Herzen Jesu als Quelle der Versöhnung hat Papst Leo XIV. auf Gran Canaria zu Solidarität, Demut und gelebter Nächstenliebe aufgerufen. Christliche Hilfe dürfe sich nicht auf bloße Wohlfahrt beschränken, betonte er vor Zehntausenden Gläubigen.

Christliche Gemeinschaft lebt von Vielfalt und Zusammenhalt: Bei seinem Besuch in Barcelona betonte Papst Leo XIV., dass die Kirche ihre Stärke aus der Einheit schöpfe. Angesichts gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender Spaltungen rief er die Gläubigen dazu auf, ihre Gaben in den Dienst von Frieden, Versöhnung und Miteinander zu stellen.