Vatikan

Bischof Meier zum Mitglied des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog ernannt

Papst Leo XIV. ernannte Bischof Bertram Meier, Bischof von Augsburg und Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, zum Mitglied des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog. Neben dem Augsburger Bischof

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Andreas Nachbar
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Bischof Meier zum Mitglied des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog ernannt
(c) Bildnachweis: Screenshot | YouTube | Bistum Augsburg

Papst Leo XIV. ernannte Bischof Bertram Meier, Bischof von Augsburg und Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz, zum Mitglied des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog. Neben dem Augsburger Bischof ernannte der Pontifex 21 weitere Mitglieder für das Dikasterium, darunter die vier Kardinäle Pierbattista Pizzaballa, O.F.M., Lateinischer Patriarch von Jerusalem, Tarcisio Isao Kikuchi, S.V.D., Erzbischof von Tokio (Japan), Dominique Joseph Mathieu, O.F.M. Conv., Lateinischer Erzbischof von Teheran und Isfahan (Iran) sowie Frank Leo, Erzbischof von Toronto (Kanada).

Freude über die Ernennung bei Bischof Bertram Meier

Papst Leo XIV. hat am Donnerstag 22 neue Mitglieder für das Dikasterium für den interreligiösen Dialog ernannt – darunter vier Kardinäle. Unter den Berufenen ist auch Bischof Bertram Meier, Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied im Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen. Er ist der einzige deutsche Vertreter in dem bedeutenden vatikanischen Gremium für interreligiöse Fragen.

Der Einsatz für ein friedliches Miteinander der Religionen sei heute, angesichts weltweiter Konflikte, wichtiger denn je, betonte Bischof Meier nach der Ernennung. „Ich danke Papst Leo XIV. für das Vertrauen und freue mich, gemeinsam mit Glaubensgeschwistern aus aller Welt an dieser wichtigen Aufgabe mitzuwirken“, heißt es in der Pressemitteilung des Bistums Augsburg. Für Meier sei der Dialog der Religionen kein Nebenweg, „sondern ein zentraler Ausdruck unseres gemeinsamen Zeugnisses in der Welt“.

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Durch die Berufung zum Mitglied des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog durch den Heiligen Vater erfülle ihn große Dankbarkeit und Demut. „Ich sehe darin eine wertvolle Bestärkung für den Weg, den wir als Kirche in einer zunehmend pluralen Welt gehen müssen: im Gespräch, in der gegenseitigen Wertschätzung und im gemeinsamen Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung“, führte der Augsburger Bischof aus. Wie er weiter betont, liegt ihm als Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz und als Mitglied im Dikasterium zur Förderung der Einheit der Christen der Dialog über konfessionelle und religiöse Grenzen hinweg seit vielen Jahren besonders am Herzen.

Die Arbeit des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog

Die Wurzeln des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog finden sich im Zweiten Vatikanischen Konzil. Das Dikasterium wurde am 19. Mai 1964 von Papst Paul VI. mit dem Apostolischen Schreiben Progrediente Concilio als Sekretariat für Nichtchristen gegründet. Am 12. Juni 1988 benannte Papst Johannes Paul II. es in Rat für interreligiösen Dialog um. Seit Beginn dieses Jahres leitet der indische Kardinal George Jacob Koovakad das Dikasterium als Präfekt. Sekretär ist Monsignore Indunil Janakaratne Kodithuwakku Kankanamalage.

Das Dikasterium für den interreligiösen Dialog ist für die Förderung und Gestaltung des Austauschs zwischen der katholischen Kirche und den Anhängern anderer nichtchristlicher Religionen – mit Ausnahme des Judentums – zuständig. Es setzt sich dafür ein, dass dieser Dialog in einer Haltung des Respekts, der Offenheit und der Wertschätzung geführt wird und auf gegenseitigem Zuhören basiert. Mit verschiedenen Formen von Beziehungen, Studien und Konferenzen soll durch den Beitrag aller Frieden, Freiheit, soziale Gerechtigkeit, die Würde des Menschen, Schutz und Bewahrung der Schöpfung sowie der geistige und moralische Reichtum gefördert werden.

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